onstage - backstage
Einstieg in Bühnenberufe

Dance4Life
dance for life (www.dance4life.com) ist eine weltweite Aktion, die jugendliche und erwachsene Tanzbegeisterte in 12 Ländern zur Unterstützung aidskranker Kinder in Afrika verbindet. Die Aktion will möglichst viele Menschen in den beteiligten Städten (Chikago, Amsterdam, Johannesburg, Bali) und Ländern zum tanzen bringen, um auf diese Weise Geld für Hilfsprojekte einzusammeln und gleichzeitig Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren über die Gefahren von AIDS informieren.

De Loopers und QUARTIER werden an mehreren Schulzentren mit kompletten 8.und 9. Jahrgängen (jeweils ca 150 SchülerInnen) Projektwochen unter der Leitung von professionellen Tänzern, Musikern, Bühnenbildnern und Künstlerinnen durchführen. Wochenablauf: Eine Woche lang wird sich ein Jahrgang eines Schulzentrums mit Tanz- und Bewegungstheater beschäftigen. Ein Team von Tänzern, Akrobaten und Choreographen wird zusammen mit den Jugendlichen Tanz kreieren anhand von Aufträgen und Improvisationen. Nach zwei Tagen werden die verschiedenen entstandenen Bewegungsabläufe zu einer gemeinsamen Choreographie zusammengestellt. Am Ende der Woche steht eine Choreographie von ca. 10 bis 15 Minuten.Gleichzeitig arbeiten SchülerInnen aus dem Jahrgang in mehreren Werkstätten an Bühnenbild, Beleuchtung, Ton und Musik für die gemeinsame Produktion und Gestaltungsprojekten zum Thema art for life im Schulumfeld.Die Ergebnisse der Projektwochen werden am Ende der Woche der Stadtteilöffentlichkeit vorgestellt. Die Teilnehmer von act beteiligen sich an der Organisation und Durchführung des Jahres-Schlussevents . Arbeiten beim Schlussevent im einzelnen: Durchführung der Produktion mit Licht- und Tonregie, eigenen darstellerischen Anteilen, Zusammenarbeit mit Veranstaltern vor Ort, Einlaß, Abrechnung der Abendkasse, Abrechnung der Produktion, Pressekontakte.

tolerance:
In Gdansk und Bremen werden in inhaltlicher Absprache miteinander Tanz-und Theaterworkshops zum Themenfeld Umgang mit Andersartigkeit vorbereitet. In gemischten Gruppen aus deutschen und polnischen Teilnehmern werden während der gemeinsamen Produktionszeit in Gdansk und Bremen Szenarien und Performances an jeweils mehreren Schauplätzen erarbeitet. Die Leitung der Teilproduktionen haben professionelle Choreographen, Theaterleute, Musiker und Bühnenbildner aus Deutschland und Polen. Durch gemeinsame künstlerische Tätigkeit (gemeinsame Theaterwerkstatt und Produktion eines Spektakels) und Kommunikationstätigkeit schafft das Projekt eine neue Verständigungsebene zwischen den jungen Generationen der Polen und Deutschen, die nicht aus den bevorzugten Sozialgruppen von Danzig und Bremen stammen. „TOLERANZ-INTOLERANZ“ soll in erster Linie Barrieren bei der Verständigung und der Reaktion auf das Fremdartige brechen und das soll durch persönliche Kontakte geschehen. 2005 war die erste Begegnung mit Jugendlichen aus dem Kulturhaus Orunia in Danzig. Dies war eine spannende Begegnung zwischen den Jugendlichen, es waren aufregende Probenzeiten, stressige Generalproben und zuguterletzt gelungene Premieren. Die Teilnehmer von act konnten ihr Wissen in den jeweiligen Berufsfeldern einbringen und vertiefen. Und es zeigte sich, wer dieser Ernstsituation standhielt. Für alle war es ein Reifeprozess.
Mit dieser positiven Erfahrung haben wir in diesem Jahr das Projekt fortgesetzt und planen es auch für die nächsten Jahre.

quartier